Droht eine neue Krise in Europa mit Griechenland?

Seit der Wahl und insbesondere der Einführung in das Amt, werden die Nachrichten von den zweifelhaften Entscheidungen der dortigen US-Regierung bestimmt. Auch der Bundestagswahlkampf nimmt so langsam fahrt in Deutschland auf. Was bisher noch nicht so in den Vordergrund gerückt ist, ist das Thema Griechenland. Hier droht nämlich neues Ungemach für die Mitgliedsländer der EU und damit auch für Deutschland. Wenngleich es auch noch weitere Sorgenkinder wie zum Beispiel Italien gibt, bei denen der Haushalt auch immer wieder aus dem Ruder läuft.

Fortschritte die nicht ausreichend sind

Die Regierung von Griechenland hat schon viele Reformen veranlasst, doch so richtig beflügeln konnte es die dortige Wirtschaft noch nicht. Was nicht verwundert, da es so was wie eine Industrie kaum gibt und auch im Handel und Internet wie 2Sneakers.de Griechenland nur bedingt gut aufgestellt ist. Wenngleich erste Überschüsse erwirtschaftet werden, haben die Hilfspakete die von Europa in den letzten Jahren geschnürt wurden nicht den Erfolg gebracht, den man sich wohl vorstellte. So steigt nicht nur die Staatsverschuldung weiter und kommt mittlerweile auf 275 Prozent der Wirtschaftsleistung, sondern auch für Anleihen ist das Risiko aktuell wieder gestiegen. Mit dem Anstieg vom Risiko von einem Ausfall, hat die griechische Regierung ein großes Problem, sie bekommt kaum Mittel auf dem Geldmarkt. Neuer Streit um Griechenland und die alten Themen wie Schuldenschnitt und neue Hilfsprogramme kommen wieder auf die Tagesordnung.

Nicht folgenlos für Deutschland

Natürlich kann eine solche neue Krise in Europa mit Griechenland, auch Deutschland treffen. So können neue Steuergeld zur Stabilisierung erforderlich sein. Für die Bürger könnte das Folgen haben, gerade im Zusammenhang mit Steuererleichterungen und der Zinspolitik von Europa. Während man in den USA bereits erste Tendenzen erkennen kann, dass es so langsam mit dem billigen Geld vorbei ist, trifft das auf Europa mit der Nullzins-Politik nicht zu. Hier wird diese Politik weiterverfolgt, da man nach wie vor Sorgenkinder wie Griechenland hat. Für die Bürger ist das natürlich eine gute Sache, wenn man etwas günstig über einen Kredit finanzieren möchte. Doch wer Geld bisher auf dem Sparbuch oder einer anderen Anlage wie einem Tagesgeldkonto beiseite hatte, hat mittlerweile ein großes Problem. Nicht nur das man für sein Geld kaum Zinsen bekommt, mittlerweile müssen einige Banken schon sogenannte Negativzinsen erheben. Hierbei bekommt man überhaupt keine Zinsen, sondern muss für seine Geldanlage sogar noch etwas bezahlen und verliert dementsprechend Geld.

Das Jahr 2017 wird also spannend, wie sich das mit Griechenland und anderen Sorgenkindern in Europa weiterentwickelt und welche Auswirkungen das auf die Bürger haben wird.