Private Krankenversicherung für Langzeit Studierende

studenten pkv sparenDer Gesetzgeber hat für Langzeitstudierende, die mehr als 14 Semester erreichen, eine Sonderregelung erschaffen. Diese sollte unbedingt beachtet werden, ansonsten könnte die bisherige Krankenversicherung sehr teuer werden. Ein Wechsel in eine private Krankenversicherung ist in vielen Fällen anzuraten.

Regelung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung

Wer bisher gesetzlich krankenversichert war – zum Beispiel in der Familienversicherung – der fällt aus dieser heraus, wenn er das 25. Lebensjahr vollendet hat. Eine günstigere Studentenversicherung bei einer GKV fällt spätestens dann weg, wenn der Student das 30. Lebensjahr erreicht hat. Es gibt aber noch einen Sonderfall: Wenn der Student länger als 14 Semester studiert. Dann fällt die günstige Studentenversicherung ebenfalls weg und der Student wird gesetzlich pflichtversichert. In der Regel bedeutet dies, dass sich der Beitrag verdoppelt. Solch hohe Kosten können von einem Studenten meistens nicht getragen werden. Daher gilt: Rechtzeitig daran denken und eventuell eine private Krankenversicherung in Erwägung ziehen. Denn: Bei dieser gibt es die Regel mit 14 Semester nicht. Wer als Student eine private Krankenversicherung abschließt, darf die gesamte Studienzeit über in diesem Tarif bleiben.

 

Wann sich eine private Studentenversicherung erhöht

Natürlich kann es passieren, dass eine private Krankenversicherung die Beiträge erhöht, weil der Student ein höheres Alter als bei Beginn der Versicherung hat. Dies geschieht jedoch nicht jedes Jahr, sondern meistens nur alle 5 Jahre. Vor dieser Erhöhung muss also kein Student Angst haben. Sollte doch mal eine Erhöhung ins Haus flattern, so besteht immer noch die Möglichkeit, eine günstige Studentenversicherung per Rechner auszukunden, ob es eine günstigere Versicherung gibt.

 

Privat versichert und arbeiten?

Wer als Student nebenbei Geld verdient, muss in der privaten Krankenversicherung keine höheren Beiträge bezahlen – im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung. Bei der privaten Krankenversicherung ist immer nur das Eintrittsalter ausschlaggebend, nicht der Verdienst. Ausnahmen könnten jedoch bei der Pflegeversicherung entstehen. Wenn die gesetzliche definierte Einkommensgrenze für Studenten überschritten wird, dann könnte sich der Beitrag für die Pflegeversicherung um ein paar Euro im Monat erhöhen – mehr aber auch nicht.

Tipp: Wer zu Beginn des Studiums in eine private Krankenversicherung wechselt, der muss keinerlei Befürchtungen haben und muss auch keine Grenzen bezüglich des Höchstalters oder der Semesteranzahl beachten.